Pflege von Feuchtbiotopen

Um Naturschutzgebiete in ihrer Charakteristik zu erhalten geht es bei den meisten Flächen nicht ohne Pflege.
Natürlich gibt es viele Für und Wider bezüglich der Pflege von Naturschutzgebieten. Wir sind uns dieser Verantwortung bewußt und finden individuelle, innovative Lösungen. Auch unsere Fahrer verhalten sich dementsprechend sorgsam bei den Arbeiten in der Natur.

Für die Pflege von sensiblen Feuchtbiotopen haben wir spezielle Mähraupen entwickelt. 

Wir mähen mit 5m breiten Doppelmesser-Balkenmähwerken. Hiermit werden Lebewesen wie Insekten oder Frösche verschont. Bei schlagenden Mähwerken, wie sie in der Landwirtschaft üblich sind, haben diese Tiere wenig Überlebenschancen. Natürlich halten unsere Fahrer die Raupe auch mal an, damit Frösche sich vorher in Sicherheit bringen können. 

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Leichte Raupen  mit 170 bis 200 PS mähen und schwaden die sensiblen Feuchtbiotope.

 

 

 

Unsere LH500 mit 360 PS fährt das Schnittgut aus den Biotopen heraus.

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Wir haben extra schonende Gummi-Laufbänder entwickelt, um die Narbe der Biotope so weit wie möglich zu schonen. 

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Mit einem Bodendruck von 65 bis 100 g/cm² gibt es praktisch keine Fahrspuren. 
Zum Vergleich: Ein menschlicher Fußabdruck hat einen Bodendruck von 400 – 600 g/cm²

 

 

 

    

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Hier eine Fläche bei Aholfing nach dem Abräumen des Schnittgutes

 

 

 

 

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Schonende Laufbänder hinterlassen fast keine Spuren.

 

 

 

 

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Das Schnittgut wird meist zu Kompost weiterverarbeitet und kommt so als Dünger im Garten oder auf landwirtschaftlichen Fächen in den Stoffkeislauf zurück.

 

 

 

 

Zur Rekultivierung von verwilderten und verbuschten Biotopen setzen wir einen Forstmulcher an unserer Mähraupe ein.
Hier im Arracher Moor im Herbst 2015. 

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Die schweren Mulchwerkzeuge häckseln Gehölze bis zu einem Durchmesser von 16 cm oder ganze Baumstümpfe. Die Flächen können nun wieder mit schonender Technik gepflegt werden. 

 

 

 


Bei der Entwicklung der Mähraupen haben wir natürlich unsere langjährige Erfahrung bei Mäharbeiten miteingebracht. 

• Grundsatz unserer Konstruktionen ist: geringes Gewicht und innovative Lösungen für schonende Bearbeitung der sensiblen Flächen 

• Das Balkenmähwerk arbeitet vor und neben der Raupe, damit stehender Aufwuchs nicht umgefahren wird 

• Durch den Überstand des Mähwerks nach rechts über das Fahrzeug hinaus können wir an Gewässern bequem bis zur Wasserlinie mähen, ohne die sensiblen Uferbereiche zu befahren

• Das Mähgerät besteht aus zwei einzelnen Mähbalken, die sich optimal den Bodenkonturen anpassen 

• Durch die schrägen Seitenteile der Laufbänder bleibt, auch bei mehrmaligem Rangieren, der Boden unversehrt 

• Für Arbeiten in stehenden Gewässern haben die breiten Gummibänder Zwischenräume, damit stehendes Wasser hindruchströmen kann 

• Große Arbeitsbreiten und großvolumige Ladewägen haben den Vorteil, dass die Flächen wenig befahren werden müssen

• Wir verwenden nur schnell abbaubares Bio-Hydrauliköl

• Durch eine Knickdeichsel am Ladewagen kann das Aufnahmeagregat weit aufgehoben werden

 

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